Aufbau der RUBCard
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Aufbau der RUBCard

Die aufgedruckten und abgespeicherten Informationen unterscheiden sich zwischen dem Studierendenausweis und dem Dienstauweis. In beiden Fällen werden die abgespeicherten Daten durch die PIN geschützt. Der Zugriff auf Datenelemente durch Anwendungsprogramme ist über eine Rechteverwaltung gesichert, weshalb nur berechtigte Anwendungsprogramme auf Datenfelder zugreifen können. Das zur Personalisierung der RUBCARD erforderliche Foto wird nicht gespeichert, so dass bei einer Neuausstellung erneut ein Foto vorgelegt oder gemacht werden muss.

Jeder Studierende oder Bedienstete erhält auf Wunsch Auskunft über alle auf seiner RUBCARD gespeicherten Daten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Infopoint.

Daten Studierendenausweis

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die auf Chip gespeicherten und die aufgedruckten Daten:

Daten Chip Ausdruck
Name, Vorname ja ja
Foto nein ja
Matrikelnummer ja ja
VRR-Berechtigung nein ja
Gültigkeit des Ausweises ja (Zertifikat) ja (indirekt durch Semesterticket)
Schlüsseldaten ja nein
Kartenseriennummer ja nein
Seriennummer des Mifare-Chips ja ja
Herausgeber ja nein
Kartentyp ja nein

Daten Dienstausweis

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die auf Chip gespeicherten und die aufgedruckten Daten:

Daten Chip Ausdruck
RUBID ja ja
Titel ja (falls gewünscht) ja (falls gewünscht)
Name, Vorname ja ja
zweiter Vorname ja (falls gewünscht) ja (falls gewünscht)
Foto nein ja
Schlüsseldaten ja nein
Kartenseriennummer ja nein
Herausgeber ja nein
Kartentyp ja nein

Erläuterungen zu den Schlüsseldaten: Für jede RUBCARD wird individuell ein Schlüsselpaar generiert. In Verbindung mit dem Zertifikat, das beim Personalisieren der RUBCARD mit dem geheimen Schlüssel der RUB erstellt wird, erhält man eine funktionsfähige digitale Signatur.

Bei Studierendenausweisen, die nach August 2009 ausgestellt wurden, ist ein separates Zertifikat zum Authentisieren und Signieren abgespeichert. Die auf dem Chip abgespeicherten Daten sind Teil des Zertifikats.

Die Vorderseite der RUBCard
Die Vorderseiten der Karten unterscheiden sich hinsichtlich individueller Merkmale und dem Typ des Chip. Für ordentliche Studierende und Gasthörer ist die Vorderseite des Ausweises identisch.

Aufbau der Chipkarte

1. Name, Vorname des Ausweisinhabers
2. Matrikel- oder Kartennummer
3. Status des Inhabers
4. Mikrochip
5. Foto des Inhabers


Die Rückseite DER RUBCard
Auf den Rückseiten der Karten ist ein weißer ThermoChromic-Streifen aufgebracht, der mit entsprechenden Druckern mehrfach beschreibbar ist.

Aufbau der Chipkarte (Rückseite)

1. Gültigkeit des Ausweisen (bei Studierenden)
2. Freie Fahrt im VRR oder Gasthörer. Bei Schwerbehinderten ist kein Eintrag vorhanden
3. Seriennummer des NXP-Chips


Der NXP-Chip

Seit März 2006 wird neben dem kontaktbehafteten Chip ein kontaktloser Chip von NXP verbaut. Dieser NXP-Chip wird nicht von der RUB benutzt, sondern dient ausschließlich der Bezahlfunktionen des AKAFÖ.
Bei der Einführung des NXP-Chips auf dem Studierendenausweis wurde vereinbart, dass der NXP-Chip keinerlei Verbindung zum Prozessorchip der Karte hat. Auf dem NXP-Chip werden keine persönlichen Daten hinterlegt.
Die Ruhr-Universität selbst hat keinen Zugriff auf diesen Chip und die einzelnen Sektoren, einzige Ausnahme bildet das Feld „Gültigkeitsdatum". Mit diesem Feld besteht die Möglichkeit das Gültigkeitsdatum zu aktualisieren. Dies könnte durch die Rückmeldung des Studierenden an den Infoterminals geschehen. Die AKAFÖ könnte somit prüfen, ob der vergünstigte Studierendenpreis in der Mensa berechnet werden kann. Diese Funktion ist jedoch nicht aktiviert! Zur Zeit wird allen Inhabern eines Studierendenausweises der subventionierte Preis berechnet.
Auf dem NXP-Chip befinden sich ausschließlich folgende Informationen:

  • Installationsnummer
  • Geldbörse
  • Personenkennziffer
  • Gültigkeitsdatum